“Den wollen wir nicht!”
Die Toten, deren sterbliche Überreste hier in Urnen beigesetzt sind, sind Aids-Tote. Genauer gesagt, sie gehören zu den ersten Opfern der Immunschwächekrankheit in Hamburg. Sie starben zu einer Zeit, als es für HIV-Infizierte kaum längere Überlebenschancen gab - und als die Krankheit die Betroffenen zu gesellschaftlichen Außenseitern machte. In vielen Fällen fand die Beisetzung deshalb nicht in Einzel- oder Familiengräbern statt. “Die Familien der Kranken haben damals Homosexualität nicht akzeptieren können”, sagt Pastor Detlev Gause. “Kam dann auch noch Aids hinzu, dann hieß es schnell: Den wollen wir nicht!”
Bunte Luftballons und farbenfrohe Blumen gegen das Vergessen und die Einsamkeit
14/05/2008 um 9:51 Uhr nachmittags
schöner hinweis …
und: fälle à la ‘den wollen wir nicht’ oder ‘entführungen’ des leichnams und anschließende beisetzung durch die eltern ohne beteiligung des partners, solche bizarren fälle finden auch heute leider noch statt …
15/05/2008 um 2:54 Uhr vormittags
…sie würden auch wieder Hexen verbrennen wenn sie nur schnell genug wären uns auch zu fangen ….nein mal im Ernst wenn man DAS ausdiskutiert ist man superschnell wieder beim Thema “Toleranz” und “vor der eigenen Türe kehren” - und da wundert sich noch einer wenn Schwule “Scheinehen” und “Deckmantelbeziehungen” zu heterosexuellen Partnern eingehen nur um ihrem Ruf nicht zu schaden? Armes Deutschland!