Antidiskriminierungsgesetze
Für all’ diejenigen, die der Meinung sind, es bedürfe hier bei uns und anderwo keiner Gesetze gegen Diskriminierung, gibt hier etwas zu lesen:
Für all’ diejenigen, die der Meinung sind, es bedürfe hier bei uns und anderwo keiner Gesetze gegen Diskriminierung, gibt hier etwas zu lesen:
Dieser Eintrag wurde erstellt am 27/10/2007 um 7:51 Uhr nachmittags und ist abgelegt unter Gay, Homophobie, Nicht schwul, Schwul, USA. Getaggt: Allgemeines Gleichstellungsgesetz, Antidiskriminierungsgesetz, Gehaltsunterschiede zwischen Schwulen und Heteros, Heterosexuelles, Homophobie. Du kannst alle Antworten auf diesen Eintrag mitverfolgen über den RSS 2.0 Feed. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder Trackback von deiner eigenen Site.
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28/10/2007 um 5:48 Uhr vormittags
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30/10/2007 um 5:43 Uhr nachmittags
Ich bin atheistisch, weitgehend heterosexuell, radikaler Liberaler und habe blonde Haare. Wetten, dass eine Studie, richtig erstellt, feststellen wird, dass ich zu irgendeiner Peer-Group gehaltstechnisch benachteiligt werde?
Hört doch auf, an Gesetze zu glauben: wer Anti-Diskriminisierungsgesetze fordert, erkennt die Legitimität von Diskriminierungsgesetzen an.
30/10/2007 um 8:20 Uhr nachmittags
Oh, dass freut mich aber, dass das berühmte Antibürokratieteam, zumindest partiell, hier in Erscheinung tritt…
Wir müssen nicht darüber reden, dass das AGG in der vorliegenden Form ein höchst fragwürdiges Gesetz ist. Privatpersonen wird die Diskriminierung verboten, die der Staat sich allenthalben selber erlaubt. Ein Unding!
Gleichwohl ist die Schlußfolgerung, wer Anti-Diskriminierungsgesetze fordere, erkenne die Legitimität von Diskriminierungsgesetzes an, nur nach Vertauschung von Ursache und Wirkung eingängig.
Es geht nicht darum, die Legitimität von Diskriminierungsgesetzen anzuerkennen. Sie sind Lebenswirklichkeit. Und solange es Gesetze gibt, die schwule Menschen offen oder verdeckt diskriminieren, werde ich Anti-Diskriminierungsgesetze fordern.
Schafft die diskriminierenden Gesetze ab, womit ein erheblicher Bürokratieabbau einher gehen dürfte, und ich bin gerne bereit, die Abschaffung des AGG zu fordern. Solange ich aber von staatlicher Seite in vielen essentiellen Lebensbereichen diskriminiert werde, werde ich nach fast allem greifen, was mich im außerstaatlichen Bereich vor Diskriminierung schützt. Die Schieflage sehe ich wohl, vermag aber nicht einzusehen, warum ich immer der Dumme sein soll.